Von London bis Shenzhen: Mein Weg vom Guinness Weltrekord zur ProAm Tanzschule in Wien
- 25. Jan.
- 6 Min. Lesezeit
Stell dir vor: Du stehst in Shenzhen, China, vor 100 Debütantinnen und Debütanten, die noch nie in ihrem Leben Walzer getanzt haben. In 48 Stunden sollen sie einen Wiener Ball eröffnen – mit perfekter Choreografie. Unmöglich? Nicht, wenn du 15 Jahre Erfahrung auf internationalen Bühnen hast.

Mein Name ist Andrei Valentin Chitu – 2× Guinness Weltrekordhalter, internationaler Choreograf für Wiener Bälle in 7+ Ländern und Gründer von ProAm Tanzen Wien. In diesem Artikel teile ich meine Geschichte: vom Weltrekordversuch im Wiener Prater über Ballsäle in London und Almaty bis zur Gründung meiner eigenen ProAm Tanzschule in Wien. Das ist mein Weg zur ProAm Tanzschule.
Die Guinness Weltrekorde: Zwei Mal Geschichte geschrieben
30. September 2007, 19:20 Uhr. Wiener Prater, Kaiserwiese.
Gemeinsam mit meiner Tanzpartnerin Yvonne Rueff stehe ich bereit für den ersten Weltrekordversuch: Die meisten Cha Cha Cha-Spins in einer Minute. Das Ziel: Mindestens 38 Umdrehungen – mehr als die damaligen Rekordhalterinnen und Rekordhalter Tim Ferriss (USA) und Alicia Monti (Argentinien) mit 37 Spins.
An diesem Tag haben wir 99 Spins in 60 Sekunden geschafft – ein neuer Guinness Weltrekord!
Aber wir waren noch nicht fertig.
Zwei Jahre später wollten wir unseren eigenen Rekord brechen. Und wir haben es geschafft: 113 Spins in einer Minute!
Was ich aus diesen Erfahrungen gelernt habe:
1. Vorbereitung ist alles: Monatelang haben wir trainiert, jede Bewegung optimiert, jeden Spin perfektioniert.
2. Druck macht Diamanten: Unter Beobachtung von Guinness-Offiziellen und Publikum über sich hinauszuwachsen – das formt dich als Tänzerin oder Tänzer.
3. Technik schlägt Kraft: Es ging nicht um rohe Power, sondern um perfekte Balance, Körperspannung und Timing.
4. Man kann sich immer verbessern: Von 99 auf 113 Spins – das zeigt, was mit Disziplin möglich ist.
August 2010 durfte ich mit Yvonne in der deutschen TV-Sendung "Immer wieder sonntags" auftreten und unsere Weltrekorde einem Millionenpublikum präsentieren.
Diese Erfahrungen haben mich gelehrt: Mit der richtigen Technik und mentalem Training kannst du Unmögliches möglich machen. Genau das gebe ich heute an meine ProAm-Schülerinnen und Schüler weiter.
Von Wien nach London, Shenzhen und Almaty: 15 Jahre internationale Bälle
Der Beginn: 2012 – Moskau, 120 Debütantinnen- und Debütanten-Paare
Es war Mai 2012, als ich das erste Mal als Choreograf für einen internationalen Ball engagiert wurde: Der Wiener Ball in Moskau – damals der größte Wiener Ball außerhalb Österreichs mit über 2000 Besucherinnen und Besuchern.
Meine Aufgabe: Die Eröffnung mit 120 Debütantinnen- und Debütanten-Paaren choreografieren. Einige davon waren aus Österreich angereist, um dieses besondere Event zu erleben.
Gemeinsam mit Gregor Hatala (Ballett-Choreograf) entwickelte ich die Debütantinnen- und Debütanten-Choreografie. Es war eine Ehre und eine Herausforderung – in meinem jungen Alter diese Verantwortung zu tragen. Aber es war auch der Moment, der meine Karriere als internationaler Choreograf startete.
Dezember 2012: Montreux, Schweiz
Nur wenige Monate später choreografierte ich die Eröffnung eines Balls in Montreux. Die Wiener Balltradition in der Schweiz zu etablieren, war eine neue Herausforderung – und der Beweis, dass meine Arbeit geschätzt wurde.
Mai 2013: Moskau (2. Mal) – Mit Raphaela Pegani
Ein Jahr nach meinem ersten Moskau-Ball kehrte ich zurück – diesmal bereits als erfahrener Choreograf. Gemeinsam mit der Tänzerin Raphaela Pegani leitete ich erneut die Debütantinnen- und Debütanten-Eröffnung.
Dezember 2013: Die Moskauer Ballnacht kommt nach Wien
Ein besonderer Meilenstein: Zum ersten Mal choreografierte ich die Moskauer Ballnacht in Wien – ein Projekt der Bürgermeister von Moskau (Jurij Luschkow) und Wien (Michael Häupl). Diesmal war ich nicht nur Choreograf, sondern auch Moderator des Events.
Von 2015 bis 2018 wurde die Moskauer Ballnacht in Wien zu einem jährlichen Fixpunkt, den ich choreografierte und moderierte.
2015–2019: London, Riga, Almaty, Shenzhen, Karlsbad
In den folgenden Jahren führten mich Ball-Eröffnungen quer durch Europa und Asien:
London, Großbritannien: Wiener Eleganz in der britischen Hauptstadt
Riga, Lettland (September 2017 & 2018): Baltic Ball – eine Mischung aus baltischer und Wiener Eleganz
Almaty, Kasachstan (Oktober 2017): Wiener Tradition in Zentralasien
Shenzhen, China (Juni 2018): Die größte Herausforderung meiner Karriere
Karlsbad, Tschechien (März 2019): Wiener Charme in böhmischen Kurorten
Die größte Herausforderung: Shenzhen, China
Juni 2018. Shenzhen, China.
Die Debütantinnen und Debütanten hatten null Walzer-Vorkenntnisse. Ich hatte 48 Stunden, um ihnen nicht nur das Walzertanzen beizubringen, sondern auch eine komplette Ball-Eröffnungs-Choreografie einzuüben.
Wie haben wir das geschafft?
1. Klare Struktur: Jeder Schritt wurde in kleinste Einheiten zerlegt.
2. Geduld & Anpassung: Keine Frustration, sondern kreative Lösungen für kulturelle Unterschiede.
3. Vertrauen aufbauen: Die Debütantinnen und Debütanten mussten mir vertrauen, dass sie es schaffen können.
Am Abend des Balls tanzten 100 Debütantinnen und Debütanten eine perfekte Eröffnung. Das war der Moment, in dem ich wusste: Jede und jeder kann tanzen lernen – mit der richtigen Anleitung.
Charity & Promis: Dance Against Cancer
Parallel zu den internationalen Bällen durfte ich bei mehreren Dance Against Cancer-Events auftreten – einer Charity-Veranstaltung zugunsten der Krebsforschung.
Meine Auftritte:
2010: Mit Ulrike Beimpold (österreichische Schauspielerin und Kabarettistin)
2011: Mit Missy May und Lidia Baich
2012: Mit Silvia Schneider
2013: Mit Adriana Zartl und Missy May
2014: Mit Katya Wagner und Nina Blum
Diese Events haben mir gezeigt: Tanzen verbindet – über Grenzen, Kulturen und soziale Schichten hinweg. Und es kann Gutes tun.
Miss Austria Walzerkurs
2015 wurde ich eingeladen die Kandidatinnen von Miss Austria tänzerisch zu betreuen. Die Gewinnerin tanzt ja ganz traditionell jedes Jahr die Eröffnung des Wiener Opernballes.
Von 10 Jahren eigener Tanzschule zu ProAm Tanzen Wien: Ein Neuanfang
Über 10 Jahre lang habe ich die Tanzschule Stanek geleitet. In dieser Zeit habe ich:
Hunderte Schülerinnen und Schüler unterrichtet
Hochzeitspaare auf ihren großen Tag vorbereitet
ProAm-Tänzerinnen und -Tänzer zu Turnier-Erfolgen geführt
Internationale Ball-Choreografien entwickelt
Warum dann ein Neuanfang?
2025 war es Zeit für eine klare Vision: ProAm Tanzen Wien – eine Tanzschule, die sich zu 100% auf individuellen ProAm-Unterricht fokussiert.
Was macht ProAm Tanzen Wien anders?
1. American Smooth & Rhythm: In Wien eine Seltenheit, weltweit ein Standard.
2. Keine feste Tanzpartnerin oder kein fester Tanzpartner nötig: Ich bin deine Partnerin oder dein Partner – vom ersten Schritt bis zum Turnier.
3. Internationale Expertise: 15 Jahre Erfahrung auf den größten Bühnen der Welt.
4. Individuelle Betreuung: Kein Massenunterricht, sondern maßgeschneidertes Training.
Was 15+ Jahre Weltklasse-Erfahrung für DEINEN Unterricht bedeuten
Als deine ProAm-Lehrerin oder dein ProAm-Lehrer bringe ich nicht nur Technik bei – ich teile mit dir:
1. Weltklasse-Technik
Bewegungen, die ich für Weltrekorde und internationale Bälle perfektioniert habe
Effizienz: Schneller vorankommen durch erprobte Methoden
Feinheiten, die den Unterschied zwischen "gut" und "exzellent" machen
2. Mentale Stärke
Lampenfieber überwinden (ich weiß, wie es sich anfühlt, vor 2000 Menschen zu tanzen)
Selbstvertrauen aufbauen, auch als absolute Anfängerin oder absoluter Anfänger
Aus Fehlern lernen statt frustriert aufzugeben
3. Kulturelle Anpassungsfähigkeit
Ich habe in 7+ Ländern unterrichtet – von Russland bis China
Jeder Körper, jede Kultur lernt anders – ich hole dich dort ab, wo du stehst
Geduld: Ich habe erlebt, wie aus Tanz-Anfängerinnen und -Anfängern in 48 Stunden Debütantinnen und Debütanten wurden
4. Performance-Mindset
Wie du auf einer Hochzeit, einem Ball oder einem Turnier glänzt
Bühnenpräsenz entwickeln (auch wenn die "Bühne" nur die Tanzfläche am Opernball ist)
Freude an Bewegung statt Perfektionismus als Ziel
Warum American Smooth & Rhythm?
Nach 15 Jahren in der Standard- und Latein-Welt habe ich mich auf American Smooth & Rhythm spezialisiert.
Warum?
Mehr Freiheit: Open Breaks, Lifts, moderne Interpretation
Eleganz trifft Power: Die Schönheit von Walzer kombiniert mit der Dynamik von Swing
Seltenheitswert in Wien: Als einer der wenigen Lehrer für American Styles in Österreich biete ich dir etwas Einzigartiges
Aber: Natürlich unterrichte ich auch Standard & Latein – meine Basis seit über 20 Jahren.
Meine Vision: Tanzen für JEDE und JEDEN in Wien
Egal, ob du:
Absolute Anfängerin oder absoluter Anfänger bist und "zwei linke Füße" hast
Ohne feste Tanzpartnerin oder festen Tanzpartner tanzen möchtest
Für deine Hochzeit den perfekten First Dance einstudieren willst
Auf einem Wiener Ball selbstbewusst auftreten möchtest
ProAm-Turniere bestreiten willst
Mein Ziel ist es, dir zu zeigen: Du kannst tanzen lernen.
Ich habe in Shenzhen gesehen, wie Menschen ohne jede Tanzerfahrung in 48 Stunden eine Ball-Eröffnung meistern. Ich habe bei Dance Against Cancer erlebt, wie Menschen mit null Tanzhintergrund nach wenigen Wochen auf der Bühne glänzen.
Wenn sie es können, kannst du es auch.
Bereit, deine Tanzreise zu starten?
Meine 15 Jahre auf internationalen Bühnen, meine 2 Guinness Weltrekorde, meine Erfahrung mit 1000+ Debütantinnen und Debütanten – all das bringe ich in jede einzelne Unterrichtsstunde ein.
Der erste Schritt ist oft der schwerste. Aber ich begleite dich dabei.
Buche jetzt dein kostenloses Beratungsgespräch und lass uns gemeinsam herausfinden, welcher Tanzstil zu dir passt.




































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